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Co-Creation at its best - Co-Create VIP Zirkel 2016

2016-05-31 08:37

von Richard Schütze

Zum Anfassen nah. Träume, Visionen und Legenden. Europas größtes Porsche-Zentrum im Hamburger Nordwesten umrahmt sie alle mit seinem neuen eleganten Design. Jene legendären Oldtimer und rassigen Sportwagen, die nicht nur die großen und die kleinen Jungs bestaunen. Porsche-Geschäftsführer Steffen Knies empfängt heute ganz besondere Gäste. Neben Glanzstücken wie dem 911er präsentiert er auch die einmalige Architektur des Autohauses und viele rekordverdächtige Zahlen wie den Verkauf von rund 1.000 Sportwagen der Edelschmiede im Jahr 2015 allein in Hamburg.

Auch sein Publikum will Vorbild und erfolgreich unterwegs sein. Führungsansprüche nicht nur erheben, sondern Führung qualifiziert vorleben. 250 Damen und Herren, allesamt Führungskräfte aus Handel, Industrie und Wirtschaft sind einer Einladung von „Co-Create“ zum „VIP-Zirkel 2016“ gefolgt, um auf ihrem Weg von einer „selbstorientierten Führung zur Co-Creation“ neue Ideen und Anregungen aufzunehmen. In angenehmer Atmosphäre wollen Unternehmerinnen und Manager inspirierende Kontakte knüpfen, Wissen und Erfahrung sammeln sowie Meinungen und Ansichten austauschen.

Denn der führende Netzwerk-Dienstleister „Co-Create“ hat sich auf die Fahne geschrieben, „unter den besten Führungskräften den Austausch von neuestem Wissen unterlegt mit profunder Erfahrung zu fördern“. Hans Georg Joachim, der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsleitung von Bosch Rexroth Deutschland und Geschäftsführer stellt zufrieden fest: „Heute, am 21. April 2016, sind hier rund 250 Unternehmerinnen und Manager mit durchschnittlich 20 Jahren Berufserfahrung versammelt. Das sind 5.000 Jahre Wissen und Erfahrung – dieses Konzentrat hilft jedem Einzelnen gewaltig Zeit zu sparen.“ Auch Jan Haulund, Inhaber und ebenfalls Geschäftsführer sieht „Co-Create“ als ein „Learning Format“, bei dem „Co-Creation als kollektive Kreativität eine wirklich gehaltvolle Inspiration auf höchstem Niveau generiert“.

In dem deutschlandweiten Netzwerk mit branchenübergreifenden Führungszirkeln profitieren jeweils bis zu 25 Vorstände, Geschäftsführer sowie Vertriebs-, Marketing-, Personal-, IT- und Finanzleiter renommierter Unternehmen von der Berufserfahrung der anderen und deren Wissen. Unter- und füreinander wirken die Gruppenmitglieder in vertraulicher Atmosphäre auch als Sparringspartner und regen einander zu intensiver Reflexion an. Oft sind die Früchte von Provokation und Diskussion ganz neue Lösungen und praxistaugliche Innovationen. In den vierstündigen und straff moderierten Zusammenkünften geben anerkannte Experten mit Impulsreferaten profunde Einblicke in alle für das Management und die Führung von Unternehmen relevanten Themenbereiche. Gezielt werden intensive und fruchtbare Diskussionen angeregt, deren Ergebnisse für alle Teilnehmer protokolliert werden.

Hans-Georg Joachim, Vice President Co-Create GmbH und Martin Permantier, Geschäftsführer Short Cuts GmbH

Herr Steffen Knies, Geschäftsführer Porsche Zentrum Hamburg Nord-West GmbH begrüßt die ca. 250 Mitglieder und Gäste, Führungskräfte namenhafter Unternehmen aus der Wirtschaft. Es war ein anregender und inspirativer Abend.

Mit Charme und Eleganz führt die Präsidentin des „Clubs europäischer Unternehmerinnen“, Kristina Tröger, weiter durch das Programm. Die attraktive Unternehmerin bittet Martin Permantier, Geschäftsführer der Berliner Agentur „Short Cuts“, im Dialog mit Hans Georg Joachim alte Denkmuster eines patriachalischen Führungsstils mit zu mehr Co-Creation führenden neuen Ideen zu vergleichen.

Permantier entlarvt das rein auf Sicherheit und Ordnung bedachte „selbstorientierte“ Denken in den ersten Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg als überholt und erläutert die Vorzüge einer werteorientierten und sinnstiftenden Unternehmensführung. Die Entwicklung habe beim Monolog der Unternehmensleiter alten Stils begonnen und dann über eine rationalistisch geprägte Debattenkultur der 80er Jahre bis hin zu der dialogorientierten Kommunikation geführt, die moderne Unternehmen heute erfolgreich mache. Ich-Bezogenheit bis hin zur Selbstverliebtheit hätten das Selbstverständnis der zuweilen autokratisch re- und agierenden Gründer- und Unternehmergeneration der frühen Jahre in der Bundesrepublik dominiert und damit Narzissmus und ein „komplexitätsreduzierendes Denken“ genährt.

Ein eher primitiver Zahlenfetichismus und Controlfreaks hätten dann im Zeitalter des unternehmerischen Rationalismus diesen Typus abgelöst und den „Kunden als König“ in das Zentrum des Denkens gerückt; vielfach sei die Unternehmenskultur nach vorwiegend numerisch definierten Zielen ausgerichtet worden, bei denen vor „allem die Zahlen stimmen mussten“. Seit ein paar Jahren aber würden Organisationsstrukturen transparenter und durchlässiger und immer mehr Unternehmen richteten sich zunehmend nach und auf Werte hin aus. Frauen gelangten verstärkt in Führungspositionen und die Firmen öffneten sich zunehmend partizipativen Führungsstilen und dialogischen Kommunikationsmustern. „Aus Ego-Creation wird Co-Creation. Aus einzelnen Unternehmenszielen erwachsen Wertewelten. Aus dem Gründergeist entsteht eine reiche Unternehmenskultur, die von allen Mitarbeitenden, aber auch den Stakeholdern und damit von Kunden, Lieferanten und Partnern als sinnstiftend erlebt wird“, gibt Permantier die Richtung vor.

Als lebendes Beispiel für eine reich entwickelte und werteorientierte Unternehmenskultur rundet der Familienunternehmer Walter Schatt, Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schattdecor AG, den Abend ab. Schatt definiert als Businessplan seines Unternehmens „die Menschlichkeit“. Bei dem im bayerischen Rosenheim beheimateten Weltmarktführer im Dekor-Papierdruck, der mit 2.200 Mitarbeitern an 14 Produktionsstandorten in 8 Ländern 600 Mio. Euro in 2015 Umsatz verzeichnete, gibt es „keine Motivationsprobleme“. „Wir sind eine Leistungsgesellschaft mit menschlichem Antlitz und keine Sozialstation“ resümiert der Unternehmer. Für Schatt ist „der Arbeitsplatz auch Lebensraum“. Die Unternehmensphilosophie von Schatt beinhalte als Maxime, dass „mehr Vorbilder besser sind als mehr Vorschriften“. Konflikte frühzeitig zu erkennen und sie fair auszutragen bedeute nicht, den Mitarbeitern immer Recht zu geben, aber ihnen das Gefühl zu vermitteln, respektiert zu sein. Bei Anweisungen komme es darauf an, die Empfänger möglichst umfassend ins Bild zu setzen und ihnen auch zu vermitteln, „welche Hintergründe und Zielsetzungen sich damit verbinden“. Dabei spiele es eine erhebliche Rolle, „die Wahrheit zu sagen und Mitarbeiter nicht anzulügen“. Für Schatt resultiere daraus: „Vertrauen geben bedeutet, Treue zurück zu bekommen.“ Für Schatt sieht ein erfolgreicher Unternehmer „nicht einfach nur den Menschen und Kunden im Mittelpunkt“, sondern seine Mitarbeiter und er „stehen selbst mitten zwischen den Menschen“.

Wenn Sie noch kein Mitglied im Co-Create Führungskräfte Netzwerk sind und weitere Informationen wünschen, melden Sie sich bitte unter 040 6094 65950.

Richard Schütze ist Publizist und Geschäftsführer der Berliner Politik- und Kommunika-tionsagentur "Richard Schütze Consult". Seit mehr als 30 Jahren nehmen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft die Expertise des Volljuristen in Anspruch.

Von links: Jan Haulund, Inhaber und Geschäftsführer Co-Create GmbH, Kristina Tröger, Präsidentin Club Europäischer Unternehmerinnen e.V., Walter Schatt Unternehmensgründer von Schattdecor AG

Von links: Steffen Knies, Geschäftsführer Porsche Zentrum Hamburg Nord-West GmbH, Martin Permantier, Geschäftsführer Short Cuts GmbH, Kristina Tröger, Präsidentin Club Europäischer Unternehmerinnen e.V.,  Walter Schatt Unternehmensgründer von Schattdecor AG,  Hans-Georg Joachim, Vice President Co-Create GmbH,  Jan Haulund, Inhaber und Geschäftsführer Co-Create GmbH

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