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September News aus den Geschäftsführer-Zirkeln

2015-09-22 14:39

Neben der Unternehmensstrategie stehen auch Nachfolgeregelungen oder Fusionsprozesse bei den Geschäftsführer-Zirkeln auf dem Programm.

Mit stimmiger CI und Selbstorganisation erfolgreich

Die Anliegen und Probleme der Unternehmer und Manager prägten auch die Geschäftsführer-Zirkel am 20. und 21. August. Alle Teilnehmer brachten sich mit einem 120-Sekunden-Statement ein. Von Nachwuchs- und Qualitätsproblemen bis zum Raumbedarf und Leistungsanreizen reichte das Spektrum, das unverzüglich diskutiert und zur tieferen Bearbeitung auch in den Themenspeicher aufgenommen wurde.

Neben der Unternehmensstrategie stehen dort bspw. auch Nachfolgeregelungen oder Fusionsprozesse auf dem Programm, das in den GF-Zirkeln bearbeitet wird.

Die Unternehmenspersönlichkeit profilieren

Aktuell ging es um Unternehmen als „Marken-Persönlichkeiten“. Die Corporate Identity (CI) umschreibt alle Wesensmerkmale, die sich zu einer Identität verdichten. Richard Schütze skizzierte, wie vom Denken (Corporate Philosophy) entscheidende Impulse auf das Handeln (Corporate Behaviour) ausstrahlen, das mit dem Reden (Corporate Communications) übereinstimmen solle. „Das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens (Corporate Design) sollte vom gelebten Geist geprägt sein“, sagt der Unternehmens- und Kommunikationsberater. Wenn Eigen- und Fremdwahrnehmung übereinstimmen, erzeuge dies ein gutes “Gefühl”. „Das Image eines Unternehmens kann mit einem strategisch konzipierten Reputation-Management profiliert und positioniert werden, riet Schütze.

Selbstorganisation setzt Eigenverantwortung voraus und wirkt motivierend

Nach einem spannenden Rundgang durch die Produktionsanlagen der EBK Krüger (Teltow) präsentierte Geschäftsführer Daniel Heidrich, wie mit „Selbstorganisation“ Mitarbeiter motiviert und ein Unternehmen noch erfolgreicher sein kann. Die Bedeutung ethischer Prinzipien, die Abschaffung von Prämien für Verbesserungs-Vorschläge, die nur Neid hervorriefen, oder die Regelung, Überstunden nicht zu vergüten, überraschten; dafür erhalten die Mitarbeiter bei EBK Krüger eine Gewinnbeteiligung. Alle relevanten Informationen sind für sie jederzeit verfügbar mit Ausnahme von Kontoständen und Personaldaten. Entsprechend hoch ist die Motivation und gering die Fluktuation. Feste mit den Familien der Mitarbeiter runden das Bild ab. Heidrich sieht in der anstehenden Wachstumsphase Chancen und Risiken. „Noch sitzen wir alle in einem Segelboot, das vielleicht zu einem Rennboot umgebaut werden muss.“ Zu wachsen bedeute „klettern“ zu müssen – dafür aber sei man mit Selbstorganisation gut gerüstet.

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